Orthopäde in Tettnang: Dr. Stritt.

Zunächst verläuft Osteoporose schleichend und oft ohne Symptome

TETTNANG. Das Gefährliche an einer Osteoporose ist ihr Verlauf. Zunächst realisiert der betroffene Mensch überhaupt nicht, dass er an einer Osteoporose erkrankt ist. Nur selten geht die Krankheit frühzeitig mit Symptomen wie unklaren Schmerzen oder Schwächegefühlen im Wirbelsäulenbereich einher. Kommt es zu Knochenbrüchen in der Wirbelsäule, im Bereich des Oberarms oder des Oberschenkelhalses, ist die Krankheit meist schon weit fortgeschritten. Meist ist dann ein völlig unverhältnismäßiger Grund Anlass für einen Knochenbruch. Ein Sturz aus dem Stehen, eine Drehbewegung oder ein kräftiges Husten können einen Knochenbruch nach sich ziehen.

Für viele Menschen, darunter überwiegend Frauen, haben diese Brüche meist gravierende Auswirkungen auf die Lebenssituation. Vor allem die Knochendichtemessung hilft, die Osteoporose in einem frühen Stadium zu erkennen.

Knochendichtemessung in der in Schwerpunktpraxis für Osteoporose in Tettnang

„Aufklärung und Vorsorgeuntersuchungen sind gerade bei Osteoporose sehr wichtig. Denn: Eine frühzeitig diagnostizierte Osteoporose lässt sich sehr gut behandeln“ so der Facharzt für Orthopädie Dr. Wolfgang Stritt, der in Tettnang eine Schwerpunktpraxis für Osteoporose führt. Vor allem an der Wirbelsäule kommt es oftmals zu sogenannten Sinterungsbrüchen. Sie führen dazu, dass einzelne Wirbel in sich zusammensacken und sich verformen. Die Wirbelsäule insgesamt kann sich durch diese Brüche verformen und an Höhe verlieren. Die Verformungen können eine Vielzahl von Problemen verursachen, die die Lebensqualität der vor allem älteren Menschen erheblich beeinträchtigen können.

Orthopäde Dr. Stritt, Tettnang: „Osteoporose ist kein Schicksal!“

Wirbelbrüche oder Knochenbrüche im Bereich des Oberarms oder des Oberschenkelhalses führen während der Zeit der Behandlung und Ausheilung oft zu einem Aktivitätsverlust, der das Knochensystem weiter schwächen kann. Zudem erhöhen die Knochenbrüche das Sterberisiko vor allem im ersten Jahr nach einem Bruch.
Dabei ist nach Auffassung des Tettnanger Orthopäden Dr. Wolfgang Stritt Osteoporose alles andere als Schicksal. „Grundsätzlich gilt: Je früher die Osteoporose erkannt wird, umso besser greift eine zielgerichtete Therapie. Voraussetzung dafür sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen“, so Dr. med. Wolfgang Stritt. Auch rät der Orthopäde seinen Patienten, Risikofaktoren zu beeinflussen, die Osteoporose begünstigen. Denn neben Faktoren, die nicht beeinflussbar sind, wie das Lebensalter, das Geschlecht oder eine familiäre Veranlagung, gibt es Faktoren, die beeinflussbar sind. Dazu zählen das Rauchen, der Konsum von zu viel Alkohol, Bewegungsarmut oder Untergewicht. In seltenen Fällen können auch bestimmte Krankheiten oder Medikamente eine sogenannte sekundäre Osteoporose verursachen.

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